10 Jahre Quartiersmanagement im Mehrgenerationenhaus gefeiert

    

Musiker spielen unter einem Baum, Kinder amüsieren sich unter Anleitung des Spielmobilteams, Bewohner sitzen in gemütlicher Atmosphäre zusammen und genießen das gemütliche Beisammensein auf der großen Spielwiese des Mehrgenerationenhauses in der Albertus-Magnus-Straße. Sie feiern gemeinsam 10 Jahre Quartiersmanagement in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) und gefördert durch den Eigentümer des Wohnkomplexes, das St. Gundekar-Werk.

In den Grußworten vom Bischof Gregor Maria Hanke, vorgelesen von SKF-Vorsitzender Frau Ursula Schmidt, betonte dieser die Wichtigkeit des friedlichen Zusammenlebens. Hierfür unterstütze das Bistum Eichstätt gerne den SkF und das St. Gundekar-Werk.

Die Begrüßungsrede von Frau Schmidt selbst ging im Anschluss auf die Entstehungsgeschichte des Mehrgenerationenhauses ein. Im Juli 2011 habe die Arbeit im neuen und bautechnisch modellhaften Quartier aufgenommen werden können. Ziel sei es gewesen, die unterschiedlichen Generationen mit verschiedensten Lebenswegen zusammenzubringen, sie bei Fragestellungen des Zusammenlebens zu unterstützen, bei Konflikten zu vermitteln oder durch Ferienprogramme die Eltern zu entlasten. Dies sei unter Mehrgenerationenhäusern eher eine Ausnahme, da diese sonst für ganze Städte Orte der Begegnung sind, aber oft nicht direkt am Wohnort der Teilnehmer angesiedelt seien. In diesem Quartier säßen die Sozialpädagoginnen jedoch mitten in einer umfunktionierten Wohnung und organisierten von dort aus Gruppenangebote, Feste oder Einkaufshilfen. Aktionen wie Kreativnachmittage in der Wohnanlage, die Nikolaus- oder Halloweenfeier seien inzwischen berüchtigt und brächten Alt und Jung zusammen.

Gerade in der Corona-Zeit hätten sich die Ergebnisse der langjährigen Arbeit gezeigt. Einkaufshilfen wurden über das Quartiersmanagement zwar angeboten, aber nur selten in Anspruch genommen, da die Nachbarschaftshilfe schon unkompliziert untereinander selbst funktioniert habe.

Frau Schmidt begrüßte auch die damals zuständigen Vorstandsvorsitzenden des SkF, Frau Katharina Auchtor und die Frau der ersten Stunde, die Sozialpädagogin Frau Monika Fochler. Mit viel Elan habe diese die ersten Angebote gestartet und das Quartiersmanagement, wie es heute funktioniere, aufgebaut.

Herr Manfred Bücherl, der Geschäftsführer vom St. Gundekar-Werk, lobte die gute Zusammenarbeit mit des SkF im Sinne aller Bewohner*innen. Als bleibende Erinnerung zu diesem Jubiläum stiftet das St. Gundekar-Werk einen Baum, der mit seinem Wachstum an das Zusammenwachsen der Gemeinschaft in der Albertus-Magnus-Straße erinnern soll.

Zweite Bürgermeisterin Frau Dr. Dorothea Deneke-Stoll dankte im Namen der Stadt Ingolstadt dem SkF und dem St. Gundekar-Werk für Ihren Einsatz im Sinne guter Nachbarschaft. Sie sei als frühere Richterin nicht selten mit „Maschendrahtzaun“-Streitigkeiten beschäftigt gewesen. So sei sie froh, dass in diesem Quartier, in welchem 179 Mietparteien zusammenleben, auf ein friedliches Miteinander schon präventiv hingearbeitet werde.

Frau Judit Bauer, Geschäftsführerin des SkF bedankte sich bei Frau Julia Kies und bei Frau Simone Mederer, den beiden Sozialpädagoginnen vor Ort, für Ihre tolle Arbeit mit den Bewohner*innen und die Vorbereitungen im Vorfeld des Festes.

Bei leckerem Lángos oder Baumstriezel vom Foodtruck Birke aus Vohburg, oder einem guten Bier, sowie Blasmusik vom Posaunenchor Friedrichshofen unterhielten sich die Bewohner der Wohnanlage bei herbstlichem Sonnenschein. Sie gingen gemeinsame Erinnerungen, die die Fotos der letzten 10 Jahre auf Plakaten wachriefen, durch, diskutierten über den Urlaub des letzten Sommers, über den Schulstart der Kinder oder die kommenden Bundestagswahlen. Viele fanden den Weg zur Fotobox, um gemeinsam lustige Bilder aufzunehmen, die jeder mit nach Hause nehmen konnte – als Erinnerung an dieses tolle Jubiläumsfest, das sogar noch nach Einbruch der Dunkelheit fröhlich weiterlief.

Britney Spears fordert vor Gericht das Ende der Vormundschaft – Wie sieht es im Deutschen Betreuungsrecht aus?

Rechtliche Betreuung in Deutschland bedeutet Unterstützung und Organisation von Hilfen, nicht Entmündigung! Schon seit 1992 gibt es keine Entmündigung mehr in Deutschland, seit im Gesetz die Vormundschaft für Erwachsene durch die rechtliche Betreuung ersetzt wurde. Ein Mensch, der von einem rechtlichen Betreuer unterstützt wird, darf weiterhin selbst Entscheidungen treffen, Geld von seinem Konto abheben und Verträge abschließen. Mit der 2021 beschlossenen Betreuungsrechtsreform werden Selbstbestimmung und Autonomie von betreuten Menschen nun noch mehr gestärkt. Diese tritt zum 01.01.2023 in Kraft.

Wenn Sie sich zum Thema rechtliche Betreuung informieren wollen, kontaktieren Sie uns!

0841/93755-0 oder info[@]skf-ingolstadt.de

Interessante Links zum Thema:

https://www.br.de/kultur/free-britney-speares-100.html

https://www.reguvis.de/betreuung/wiki/Betreuungsrechtsreform

http://xvyx5.mjt.lu/nl2/xvyx5/mk5pu.html?m=AUsAADQGwV4AAc2NEIIAAVWwZSMAAYCupcUAJgF_ABNWKgBg1ezgXPASlGjfR9C9V_7onkwP7QATRYA&b=edac1fc1&e=a2c6a4d1&x=WVTsW5lGgYot2h2S8hhfFq_87CBSdDBlLmdgOVacwW0

„Der Piustreff in der Tüte“ gewinnt den 2. Preis

Die Delegiertenversammlung der SkF-Stiftung Agnes Neuhaus prämiert Siegerprojekte „Trotz Covid-19: Da sein – Leben helfen“

Zum Abschluss der digitalen Delegiertenversammlung des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wurden am 23.06.2021 die Siegerprojekte des Stiftungspreises 2021 der SkF-Stiftung Agnes Neuhaus in einer digitalen Feierstunde geehrt.

„Mit dem diesjährigen Preis würdigen wir die Entschiedenheit, Widerständigkeit und die außerordentliche Kreativität der 24 Bewerbungen aus 21 SkF Ortsvereinen, die das Motto „Trotz Covid-19: Da sein – Leben helfen“ konsequent umgesetzt haben“, macht Maria Elisabeth Thoma, Vorsitzende der SkF-Stiftung Agnes Neuhaus, deutlich.

Der erste Preis ging an den SkF Bergisch-Land. Ehrenamtliche Lernpatinnen von 18 bis 76 Jahren begleiten Kinder, für die Homeschooling eine besondere Herausforderung ist, auf wöchentlichen Lernspaziergängen.

Den zweiten Preis erhielt der SkF Ingolstadt für seine Aktion „Der Piustreff in der Tüte“, einen gelungenen Ersatz für den Piusstreff in Ingolstadt, einen offenen Kinder- und Jugendtreff. Hier können Kinder und Jugendliche normalerweise ihre Freizeit zwanglos verbringen, um zum Beispiel Freunde zu treffen und Musik zu hören. Wegen der Pandemie musste der Jugendtreff schließen und die Mitarbeiter*innen noch kreativer werden als sonst. Seit 2020 werden Angebote in eine Tüte gepackt und den Kindern nach Hause gebracht. Beispiele sind die Basteltüte und Kochtüte. Die Tüten enthalten Materialien, Zutaten, Anleitungen etc. Per Online-Meeting wird gemeinsam gebastelt und gekocht. Das fördert die Kreativität, den Umgang mit digitalen Tools und führt zum Kontakthalten mit der Klientel während der Lockdowns.

Ebenfalls mit einem zweiten Preis wurde das Projekt „Nichts mehr so wie früher, aber deswegen noch lange nichts weniger – oder: ‚Aufstehen, Krönchen richten – weiter machen‘“, des SkF Lippstadt ausgezeichnet. Das Bewohnerzentrum stellte sich mit neuen Formaten auf die Pandemie ein, um weiter eine Brücke zu den Familien aufrecht zu erhalten. Über Aushänge, Postwurfgrüße und Social Media kommunizierte der Verein aktuelle Fragen und Inhalte und stand per Telefon und Videomeetings im Kontakt mit den Zielgruppen. Digitalisierung erlebte einen Schub nach vorn.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. öffnet wieder seine Türen für persönliche (Präsenz-) Beratungen

Familien- und Lebensberatung

Fragen zu Themen wie Lebenskrisen, familiäre Schwierigkeiten, zu Behördenangelegenheiten oder zu
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung beantworten die Mitarbeitenden des SkF Ingolstadt seit
dem 23.06.21 wieder in Präsenz. Die aktuelle Inzidenz lässt eine Lockerung der Maßnahmen nach
weiterer Einhaltung von Hygieneregeln zu.

Wir bitten um eine vorherige Terminvereinbarung unter:
Tel: 0841-93755-0
E-Mail: info[@]skf-ingolstadt.de

 

SkF Schwangerschaftsberatung

Auch die SkF Schwangerschaftsberatung bietet unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln wieder persönliche Beratungen vor Ort an.

Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung unter:
Tel: 0841-93755-60
E-Mail: Schwangerenberatung[@]skf-ingolstadt.de
Online unter: https://t1p.de/meine-ksb-in

Kochbuch Chef 57

Zusammen mit den jugendlichen Besucher*innen wurden im PIUSTREFF INGOLSTADT in einem partizipativ-pädagogischen Projekt die Lieblingsrezepte aus 10 Jahren gemeinsamen Kochens zusammengestellt. Ergänzt um Tipps und Grundwissen entstand daraus ein Kochbuch, mit dem das Kochen auch zu Hause Spaß macht!

Audi Sommerkonzert im Mehrgenerationenhaus

Am Samstag, den 4. Juli, fand im Mehrgenerationenhaus in der Albertus-Magnus-Str. ein Sommerkonzert statt. Unsere Mitarbeiter*innen hatten sich auf eine Ausschreibung im Donaukurier hin darum beworben und hatten tatsächlich das Glück, ein von Audi gesponsortes, klassisches Konzert zu gewinnen. Die Bewohner konnten vom Garten oder von ihren Balkonen aus den klassischen Klängen lauschen, was sie zahlreich in Anspruch genommen und sichtlich genossen haben.

Beratungen wieder persönlich möglich

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) und seine Beratungsstellen beraten ab dem 18.05.2020 wieder unter der Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen auch persönlich. Um telefonische Terminabsprache wird gebeten.

Zu Themen wie gesetzliche Betreuung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Familien- und Lebensberatung melden Sie sich bitte unter Tel: 0841 937550 oder per E-Mail unter info[@]skf-ingolstadt.de. Die katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Ingolstadt – Eichstätt des SkF ist für die Terminvereinbarung für persönliche Beratungen erreichbar unter Tel: 0841 9375560 oder E-Mail: schwangerenberatung[@]skf-ingolstadt.de

 

We have reopened from 18 May 2020

Please make an appointment under 0841 9375560

SkF Beratungen wieder persönlich

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) und seine Beratungsstellen beraten ab dem 18.05.2020 wieder unter der Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen auch persönlich. Um telefonische Terminabsprache wird gebeten.

Zu Themen wie gesetzliche Betreuung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Familien- und Lebensberatung melden Sie sich bitte unter

Tel: 0841 937550

E-Mail: info[@]skf-ingolstadt.de

Die katholische Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Ingolstadt – Eichstätt des SkF ist für die Terminvereinbarung für persönliche Beratungen erreichbar unter

Tel: 0841 9375560

E-Mail: schwangerenberatung[@]skf-ingolstadt.de

 

Vorstandsnachwahlen – unser neuer Vorstand

Am 12. November fand unsere Mitgliederversammlung mit Nachwahl des Vorstandes statt. Frau Gertrud Richler und Frau Eva-Maria Kipfelsberger scheiden nach langjähriger, von hohem Einsatz geprägter Tätigkeit aus unserem Vorstand aus. Wir bedanken uns sehr herzlich für ihren außerordentlichen Einsatz über die vielen Jahre hinweg.

Neu begrüßen dürfen wir im Vorstand Frau Heidi Stowasser und Frau Marianne Lauterbach. Auch an unsere neuen Vorstandsdamen ein herzliches Dankeschön für Ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Herzlich Willkommen beim SkF!

Heidi Stowasser und Marianne Lauterbach (v. l.)

Der Vorstand setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

Frau Ursula Schmidt, Vorsitzende und Öffentlichkeitsarbeit mit Ressort Personal

Frau Dagmar Kohls, Vorstand Finanzen

Frau Marianne Lauterbach, Vorstand Ehrenamt

Frau Heidi Stowasser, Vorstand Ehrenamt

Frau Elisabeth Zöpfl, Vorstand Ehrenamt

Wechsel in der Geschäftsführung

Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Ingolstadt hat seine Geschäftsführerin Anne Stahl in den Ruhestand verabschiedet. Frau Stahl führte den SkF über 25 Jahre und trug zur Weiterentwicklung des Vereins maßgeblich bei. In ihre Zeit als Geschäftsführerin fiel unter anderem der Aufbau der Mobilen Jugendarbeit, aber auch der Ausstieg der Schwangerschaftsberatung aus der Konfliktberatung im Jahr 2000, um nur zwei Ereignisse zu nennen. Der Vorstand würdigte in einer kleinen Feier ihre Verdienste und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verabschiedeten sich von ihr mit einem bepflanzten Bergschuh, der die Spuren symbolisieren sollte, die sie als Geschäftsführerin hinterlassen hat.

Frau Judit Bauer, Betriebswirtin und Pädagogin, ist ihre Nachfolgerin. Sie hat die Leitung zum 1. April übernommen.

Der Vorstand und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hießen sie herzlich willkommen und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Auf Frau Bauer warten eine Menge Herausforderungen, z. B. der Neubau der neuen Jugendfreizeitstätte am Grasser Platz.

von links: Frau Judit Bauer, Frau Gertrud Richler (Vorstandsvorsitzende), Frau Anne Stahl

Spenden für den SkF jetzt auch über den Einkauf bei Amazon möglich!

Seit Kurzem besteht die Möglichkeit, den SkF durch den Einkauf bei Amazon zu unterstützen. Wenn man sich über die Seite Smile.Amazon.de in seinen Account einloggt, kann man den SkF Ingolstadt als die Organisation auswählen, die man mit seinem Einkauf unterstützen möchte. Amazon spendet dann 0,5 % des Einkaufswertes an die ausgewählte Organisation.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf diese Weise unterstützen würden.

Vielen Dank!