Am 14. Mai ist Muttertag

Aus Anlass des Muttertages fordert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) dazu auf, gemeinsam weiter
an einer geschlechtergerechten Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zu arbeiten.

Denn noch immer sind in Deutschland bezahlte Erwerbsarbeit und unbezahlte Sorge- und Hausarbeit zwischen Frauen und Männern ungleich verteilt. Dieser so genannte Gender Care Gap (Sorgelücke) bedeutet für Mütter geringere Einkommen, eingeschränkte berufliche Perspektiven und deutlich niedrigere Renten.

Der SkF fordert deshalb zusammen mit dem Bündnis „Sorgearbeit fair teilen“ entschlossene Maßnahmen,
die Rahmenbedingungen zu verbessern.

Der Sozialdienst katholischer Frauen erinnert am Muttertag aber auch an die Leistungen der vielen alleinerziehenden Mütter. Gerade ihnen bietet der SkF Beratung und Begleitung in Lebensfragen und Krisen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

https://www.sorgearbeit-fair-teilen.de/
https://www.instagram.com/buendnis_sorgearbeit/

https://www.skf-zentrale.de/

Betreuungsverein des SkF war am 13. Mai auf dem Markt der Möglichkeiten

Am 5. Mai 2023 war der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

In Ingolstadt finden hierzu vom 5. bis zum 13 Mai unter dem Motto „Zeit der Begegnung“ die Wochen der Inklusion statt.

In Ingolstadt fanden hierzu vom 5. bis zum 13 Mai unter dem Motto „Zeit der Begegnung“ die Wochen der Inklusion statt.

Zum Abschluss der Wochen der Inklusion gab es am Samstag auf dem Ingolstädter Rathausplatz den Markt der Möglichkeiten.

Auch der Betreuungsverein des SkF Ingolstadt war mit einem Informationsstand dabei und beantwortete Fragen rund um die rechtliche Betreuung.

Rund 1,3 Millionen betreute Menschen gibt es in Deutschland: Menschen die aufgrund einer Erkrankung oder einer Behinderung ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können. Für sie wird oft eine rechtliche Betreuung eingerichtet. Ehrenamtliche oder hauptberufliche Betreuer:innen unterstützen dann Betroffene, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie beraten die betreute Person bei Entscheidungen und vertreten sie gegebenenfalls. So können Betreuer:innen zum Beispiel für ihre Klienten Sozialleistungen beantragen oder Mietverträge abschließen.

Für Betroffene und ihre Angehörigen aber auch für ehrenamtliche Betreuer:innen stellen sich rund um die rechtliche Betreuung und Themen wie Vorsorgevollmacht viele Fragen.

Der Betreuungsverein des SkF Ingolstadt berät und begleitet hierzu seit vielen Jahren und steht hilfsbedürftigen Menschen vertraulich, wertschätzend und qualifiziert zur Seite.

Beim Markt der Möglichkeiten stellten sich die Mitarbeiter:innen des Betreuungsvereins mit einem Informationsstand vor. Interessierte erhielten Auskunft und Beratung zu ihren Fragen: Was macht eine Betreuer:in? Welche Folgen hat eine rechtliche Betreuung? Gibt es Alternativen?

Vorbei schaute auch: Schanzi vom FC Ingolstadt!

SkF zu Gast auf dem Wochenmarkt in Ingolstadt

Gespräche bei einer Tasse Kaffee

Bei frühlingshaften Temperaturen und einem frisch gebrühten Kaffee ließen sich am Samstag Besucher und Besucherinnen des Wochenmarktes über die Arbeit des SkF informieren.

Für so manchen „Schanzer“ war dies der erste Kontakt zum Ingolstädter Sozialdienst.

Andere kannten die vielfältigen Beratungs- und Hilfsangebote des SkF schon und nutzten die herzliche Atmosphäre zu gezielten Nachfragen bei den engagierten Damen des SkF Vorstandes.

Extra für diesen Tag hatte der Vorstand kleine Beutel mit einer süßen Überraschung vorbereitet, als Dankeschön für Spenden an den SkF.

Ein richtiger Hingucker jedenfalls war erneut die „Ape Maria“, die uns freundlichweise vom Pfarrverband Hepberg, Lenting und Wettstetten zur Verfügung gestellt wurde.

Da sein – Leben helfen

Sozialdienst katholischer Frauen legt Jahresbericht 2022 vor

Unter dem Leitbild „Da sein – Leben helfen“ hat nun der Sozialdienst katholischer Frauen in Ingolstadt seinen Jahresbericht für 2022 vorgelegt. Vereinsvorsitzende Ursula Schmidt und Geschäftsführerin Judit Bauer schauen insgesamt zufrieden auf das vergangene Jahr, in dem der Verein sein 70jähriges Jubiläum feiern und mit dem Piustreff an der Furtwänglerstraße eine neue Jugendfreizeitstätte in Betrieb nehmen konnte. Im September veranstaltete der SkF zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt und der Stadt Ingolstadt eine Fachtagung zum Thema weiblicher Wohnungsnot und entwickelt seitdem das Projekt eines Beratungscafés für Frauen. „Unser Jahresbericht zeigt die hohe Qualität unserer Arbeit“, unterstreicht Ursula Schmidt. „Vertraulich, wertschätzend und qualifiziert beraten und begleiten wir Frauen, Familien, Kinder und Jugendliche in Lebensfragen und Krisen.“ Insgesamt rund 14.500 Klienten erhielten im Berichtsjahr konkrete Hilfe. Im Verein arbeiten ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeitende zusammen. „Um weiterhin die Qualität unserer Arbeit zu sichern“, betont Judit Bauer, „brauchen wir auch in Zukunft die Unterstützung durch Spenden. Unser Jahresbericht belegt, wie wichtig und überzeugend unsere Arbeit ist.“ Der Jahresbericht ist in der Geschäftsstelle des SkF, Schrannenstraße 1, oder digital auf der Homepage des Vereins erhältlich: www.skf-ingolstadt.de .  

Ehrenamtliche des SkF besuchten den bayerischen Landtag

Ingolstädter Wahlkreisabgeordneter Alfred Grob (CSU) bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement und führte durch den Plenarsaal

Ehrenamtliche prägen das Bild des Sozialdienstes katholischer Frauen von Beginn an. Auch in Ingolstadt wird der Verein von einem ehrenamtlichen Vorstand zusammen mit einer hauptamtlichen Geschäftsführung geleitet. In zahlreichen Aufgabenfeldern bringen sich Ehrenamtliche mit großem Engagement ein: sei es bei der rechtlichen Betreuung, bei der Aktion Babykorb oder im Secondhandladen Kindertruhe, sei es als Deutschpatin in der offenen Beratung oder bei der Renovierung und Instandhaltung der Notwohnung. Immer wieder leisten Ehrenamtliche wichtige und wertvolle Arbeit.

Bei seinem Besuch in der SkF Geschäftsstelle in der Schrannenstraße im Herbst vergangenen Jahres hatte Wahlkreisabgeordneter Alfred Grob (CSU) ausdrücklich die Ehrenamtlichen des Vereins zu einer Besichtigung des bayerischen Landtages eingeladen. Letzte Woche war es so weit. Neben Dagmar Kohls, Elisabeth Zöpfl und Marianne Lauterbach aus dem Vereinsvorstand machten sich 16 ehrenamtliche Mitarbeitende auf den Weg nach München. Der Ingolstädter Abgeordnete führte persönlich durch das Maximilianeum und erläuterte die Arbeit des Parlamentes und verschiedener Ausschüsse. Die Gäste durften auch selbst einmal Platz auf den Sitzen des Plenarsaales nehmen und den Ausführungen Alfred Grobs am Rednerpult folgen. Beim abschließenden Imbiss in der Landtagsgaststätte konnten die gewonnen Eindrücke ausgetauscht werden. Alle Teilnehmerinnen freuten sich über diese Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagement, für das ihnen auch von der Geschäftsführung ein herzliches Dankeschön gilt.

Danke an Goals for Kids e.V. für einen tollen Eishockeyabend

Zusammenen mit dem SkF startet der Verein jetzt auch in der Jugendfreizeitstätte Piustreff das Programm „Be IN Strong – gemeinsam stark ins Leben“

Dank der freundlichen Unterstützung des Vereins „Goals for Kids e.V.“ war es uns Ende Februar möglich, gemeinsam mit einigen unserer Besucher:innen zu einem Eishockeyspiel zu fahren. Die Organisation stellte uns freundlicherweise 10 Karten für das Spiel ERC Ingolstadt gegen Bietigheim Steelers zur Verfügung. Zusätzlich gab es für Jede und Jeden ein Freigetränk und einen Essensgutschein.

Die meisten Jugendlichen, die teilgenommen haben, waren zuvor noch nie bei einem Eishockeyspiel. Daher stellte der Besuch eine ganz neue Erfahrung für diese dar. Vor allem der Einlauf der Spieler und die Stimmung in der Arena beeindruckte die mitgereisten Jugendlichen. Daher war es keine Verwunderung, dass sich die jungen Erwachsenen mehr und mehr mitreißen ließen und am Ende jubelten als der ERC 3:2
gewann.

Die Aktion geht zurück auf einen Besuch von „Goals for kids e.V.“ im Piustreff vor einigen Wochen. Zuammen mit Quartiersmanagerin Sabine Engert und Mike Vielwerth, unserem Leiter der Jugendfreizeitstätte, wurde überlegt, wie mit sportorientierten Freizeitprogrammen junge Menschen für Bewegung, Tanz und Selbstbehauptung begeistert werden können.

Das Programm ‚Be IN Strong – gemeinsam stark fürs Leben‘ von „Goals for kids e.V.“ startet
am Donnerstag den 16.03.2023 mit einem Boxtraining für Jugendliche im Piustreff. Wir freuen uns!

Wenn mehrere Sprachen in meinem Körper wohnen

Vortragsabend in der Jugendfreizeitstätte Piustreff aus Anlass des Tages der Muttersprache

Zu einem Vortragsabend zum Thema „Zweisprachigkeit bei Kindern – Chancen und Herausforderungen“ hatten am Dienstag die Integrationations- sowie die Familienbeauftragte der Stadt Ingolstadt und der Sozialdienst katholischer Frauen in den Piustreff eingeladen. SkF Geschäftsführerin Judit Bauer und die Integrationsbeauftragte der Stadt Ingrid Gumplinger sprachen einleitende Grußworte. Rund sechzig Besucher:innen kamen in die Jugendfreizeitstätte und verfolgten fasziniert die Ausführungen von Frau Doktor Rita László aus Anlass des Internationalen Tages der Muttersprache 2023.

Mit anschaulichen Bildern erläuterte die Sprachwissenschaftlerin und Soziologin die Bedeutung von Mehrsprachigkeit für Heranwachsende. Kinder hatte sie aufgefordert, mit verschiedenen Farben ihren Sprachen einen Ort im eigenen Körper zuzuordnen: Da ist dann das Herz ungarisch und sind die Arme und Hände englisch, der Bauch italienisch und die Beine deutsch. Die Sprachen wohnen gleichsam im Körper und werden als verschiedene Teile des Selbst erfahren. Wissenschaftliche Ergebnisse ließ sie genauso einfließen wie auch Tipps für Eltern, Großeltern und Fachkräfte. Sie widerlegte weit verbreitete Vorurteile über das zwei- oder mehrsprachigen Aufwachsen und gab allen mit, keine Angst davor zu haben, die Familien- und gleichzeitig die Umgebungssprache der Kinder zu fördern.

Von persönlichen Erfahrungen mit der eigenen Mehrsprachigkeit berichteten im zweiten Teil des Abends dann Jugendliche aus dem Piustreff. Befragt von Horst Schneider, Mitarbeiter der Jugendfreizeitstätte, schilderten sie Erlebnisse aus ihrem Alltag in ihren Familien. Zu Wort kam auch mit Cecilia Erös eine Mutter, deren Kinder mit drei Sprachen in der Familie aufwachsen.

Doktor Rita László
Judit Bauer, Cecilia Erös, Dr. Rita László, Angela Weingärtner, Ingrid Gumplinger (von links)

Deutscher Caritasverband und SkF äußern sich zur reproduktiven Selbstbestimmung

Anlässlich der Einberufung der „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung“ durch die Bundesregierung machen beide Verbände klar: Selbstbestimmungsrecht der Frau und Lebensrecht des ungeborenen Kindes stehen untrennbar nebeneinander.

Das verpflichtende Beratungsgespräch, das jede Frau führen muss, wenn sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen will, muss erhalten bleiben. Es dient sowohl dem Schutz des ungeborenen Kindes als auch der Selbstbestimmung der Frauen.

Nach geltender Rechtslage entscheidet die Frau im Schwangerschaftskonflikt selbst über einen Schwangerschafts-abbruch. „Die mit dem § 218 verbundene im Schwangerschaftskonfliktgesetz geregelte verpflichtende Beratung dient dazu, zu verhindern, dass der Frau das Selbstbestimmungsrecht von anderen genommen wird – vom Partner, von den Eltern oder anderen Menschen im Umfeld, die unter Umständen Druck auf sie ausüben“, betont Renate Jachmann-Willmer, SkF Bundesvorstand.

Die verpflichtende Beratung bietet Frauen den Raum zur Klärung von Ambivalenzen und Unterstützungsmöglichkeiten. „Für Frauen in vulnerablen Lebenslagen ist sie oft die einzige Chance ihre Selbstbestimmung auszuüben“, so Jachmann-Willmer.

Den gesamten Text der Pressemeldung finden Sie hier.

20230302_SkF_und_DCV_Einrichtung_Kommission_ReproduktionsmedizinHerunterladen

8. März Internationaler Frauentag

Am internationalen Frauentag am 8. März erinnern wir an Agnes Neuhaus.

Sie legte vor rund 120 Jahren den Grundstein der katholischen Fürsorge, Wohlfahrt und Frauenarbeit. Ihr Grundgedanke trägt unsere Arbeit bis heute: Da sein, Leben helfen.

Als Agnes Neuhaus am Ende des 19. Jahrhunderts die soziale Not vieler Frauen sieht – alleinstehende Mütter, Prostituierte, straffällig gewordene Mädchen und gefährdete schulpflichtige Kinder – , macht sie sich stark für eine gezielte Hilfe und Unterstützung.

Sie gründet den „Verein vom Guten Hirten“, aus dem später der Sozialdienst katholischer Frauen wurde. Agnes Neuhaus war 1919 eine der ersten Frauen im deutschen Reichstag. Sie war eine der entscheidenden Gestalterinnen des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes, dessen Grundlagen unser heutiges Kinder- und Jugendhilfegesetz  immer noch prägen. Sie machte sich stark für das Subsidiaritätsprinzip in der Sozialpolitik und förderte die Hilfe zur Selbsthilfe.

Bis heute  engagiert sich der Sozialdienst katholischer Frauen für die Rechte von Frauen. Wir haben alle im Blick, nehmen aber Frauen und ihre Lebensbedingungen in den Fokus.

Wenn Agnes Neuhaus damals sagte, „viele Mädchen gehen zugrunde, weil sie abends kein schützendes Dach über sich haben“, so gibt es das Problem noch heute. Der SkF Ingolstadt plant deshalb eine Anlaufstelle für Frauen in drohender oder akuter Wohnungsnot.

SkF – ein starker Verein.
Engagiert mit Haltung, autonom und eigen-sinnig.

Unsere starken Vorstandsfrauen: Heidi Stowasser, Marianne Lauterbach, Ursula Schmidt, Dagmar Kohls, Elisabeth Zöpfl

Kolumbus Kindertreff in neuen Räumen

Mit einem Ferienprogramm in der Faschingswoche ist unser neuer Kindertreff in der Christoph-Kolumbus-Grundschule in Ingolstadt gestartet.

In den neuen Räumlichkeiten im gerade fertiggestellten Anbau konnten Kinder aus dem Piusviertel vier bunte und lustige Tage verbringen. Gemeinsam haben sie gemalt, gebastelt, gekocht und „geschleimt“ – ein ganz besonderer Spaß!

Nach über 20 Jahren ist der Pius-Kindertreff nun also von der Waldeyenserstraße in die neuen Räumlichkeiten im Anbau der Christoph-Kolumbus-Grundschule in der Ungernederstraße 11 gezogen.

Helle große Räume sind das, mit moderner technischer Ausstattung. Beliebt auch in der Faschingswoche ist von Beginn an das neue interaktive Whiteboard, auf dem sich ganz einfach mit den Fingern Bilder malen lassen. Aber auch analog wird hier immer noch gerne gemalt, geschnitten und geklebt.

Nicht  nur in der Ferienwoche gibt es ein tolles Programm: An allen Schultagen bietet die Einrichtung von 14 bis 18 Uhr einen offenen Kindertreff mit vielfältigen Aktivitäten. Kinder können hier kreativ ihre Freizeit verbringen. Jeweils ab 14 Uhr gibt es ein besonderes Angebot: Basteln, Kochen oder Backen.

„Die Kinder haben unsere neuen Räumlichkeiten schon erobert …“, berichten Petra Nüßler und Julia Kies. Sie betreuen den Kolumbus-Kindertreff und nehmen die kleinen Abenteuer:innen gerne mit auf große Fahrt: „Dass der Pius-Kindertreff einen neuen Namen hat und umgezogen ist, hat sich jedenfalls schnell herumgesprochen. Jetzt können wir gemeinsam in See stechen „

Beats and Flows im Piustreff – Jugendliche starten in der Jugendfreizeitstätte das Rap-Projekt HOME

Rap, Musikvideos, Beats und Flows – darum geht es im neuen Rap-Projekt HOME, das jetzt in der Jugendfreizeitstätte PIUSTREFF des SkF in Ingolstadt gestartet ist. Rund fünfzehn Jugendliche nehmen daran teil und lernen, wie Rap-Texte selbst verfasst, Beats produziert und das Ganze im Tonstudio aufgenommen wird. Außerdem wird darüber gesprochen, wie man eigene Musikprodukte in die Öffentlichkeit bringen kann. Die Ergebnisse sollen am Ende auf einer Abschlussveranstaltung präsentiert werden.

Initiiert wurde das Projekt von der Initiative Künstler an die Schulen e.V. in Ingolstadt, die Finanzierung erfolgt durch das Bündnis Kultur macht frei des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Sozialdienst katholischer Frauen in Ingolstadt stellt die Räumlichkeiten der Jugendfreizeitstätte zur Verfügung und unterstützt die pädagogische Arbeit mit seinen Mitarbeitenden im Pius-Treff. Angeleitet werden die Jugendlichen von den erfahrenen Rappern und Musikern von INfreestyle aus Ingolstadt.

Zusammen soll die eigene Lebenswelt reflektiert werden. In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Zuhause, der Situation von Jugendlichen heute und den Bedingungen im Quartier können so ganz persönliche Texte entstehen. Bei der musikalischen Umsetzung im Rap-Gesang, mit Hip-Hop Beats und Flows können individuelle Talente weiterentwickelt und technisches Know-how vermittelt werden. Die Jugendlichen erfahren, was sie an technischem Know-How oder Equipment benötigen, um selbst Musik oder Filme zu machen. Auf einfache Art und Weise – ohne dass es zwangsläufig teuer oder kompliziert sein muss.

„Wir hoffen, dass wir die Jugendlichen in unserem Quartier auch langfristig für das Thema Rap begeistern zu können“, erläutert Michael Vielwerth, der Leiter des Pius-Treff. „Musik und insbesondere Rap und Hip-Hop sind einfach tolle Möglichkeiten, über das eigene Leben, die eigene Geschichte, Erfahrungen und Hoffnungen zu sprechen.“

Klausur von Vorstand, Geschäfts- und Bereichsleitung sowie Mitarbeitervertretung 2023

Zu einer Klausurtagung im Ingolstädter Dekanatssaal trafen sich Anfang Februar der Vorstand des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Ingolstadt mit der Geschäfts- und Bereichsleitung und der Mitarbeitervertretung.

In intensiven Gesprächen wurden die Herausforderungen des SkF reflektiert, das Miteinander gestärkt und Perspektiven künftiger Arbeit, insbesondere im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, diskutiert.

Aktiviert und Motiviert fühlten sich die Teilnehmenden am Ende des Tages und voller Ideen für die weitere Arbeit.

Oberbürgermeister Scharpf unterstützt neues Projekt des Sozialdienst katholischer Frauen in Ingolstadt

Den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ingolstadt besuchte jetzt Oberbürgermeister (OB) Dr. Christian Scharpf in Begleitung seines persönlichen Assistenten Florian Genser. Zusammen mit Isfried Fischer, dem Referenten für Soziales, Jugend und Gesundheit, und Manuela Prokop, Sachgebietsleiterin für das Amt für Soziales – Senioren- und Behindertenangelegenheiten sowie Wohnungswesen, ließ sich Dr. Scharpf vom Vorstand und der Geschäftsführung des SkF ausführlich über die Arbeit des Sozialdienstes informieren.

Beide Seiten lobten ausdrücklich die Zusammenarbeit. „Bei den Mitarbeitenden der Stadt finden wir viel Unterstützung für die Anliegen unserer Klienten“, unterstrich SkF Geschäftsführerin Judit Bauer. Sie wies auf gemeinsame Projekte hin, wie zum Beispiel auf die im letzten Jahr neu errichtete Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche im Piusviertel. Der Neubau des „Piustreff“ wurde von der Stadt errichtet. Die offene Jugendarbeit dort wird vom SkF getragen. Unterstrichen wurde auch die Bedeutung der Zusammenarbeit in den Bereichen Jugendsozialarbeit an Schulen, der Schwangerschaftsberatung oder Familien- und Lebensberatung.

Besonders interessiert zeigte sich der OB für ein neues Vorhaben des SkF, einer Anlaufstelle für Frauen in drohender oder akuter Wohnungsnot. Bei einem Fachtag in September letzten Jahres hatte der SkF zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) eine Studie zur weiblichen Wohnungslosigkeit in Ingolstadt vorgestellt und dringenden Handlungsbedarf beschrieben. „Mit der neuen Anlaufstelle soll nun ein niederschwelliges Angebot der Beratung und Unterstützung für Frauen entstehen. Derzeit laufen erste Stellenausschreibungen und wir sind auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten.“, erläuterte Judit Bauer vom SkF. Oberbürgermeister Scharpf gratulierte zur Projektförderung des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und freute sich gemeinsam mit Isfried Fischer, dass dadurch für diese Zielgruppe ein wichtiges Hilfeangebot in Ingolstadt entstehen kann.

Oberbürgermeister (OB) Dr. Christian Scharpf

Generalvikar Michael Alberter besucht den Sozialdienst katholischer Frauen in Ingolstadt

Seit Ende August erst ist Michael Alberter der neue Generalvikar im Bistum Eichstätt, doch schon jetzt führte ihn sein Weg zum Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ingolstadt.  Dort wurde er vom Vereinsvorstand zu einem ausführlichen Austausch über die Arbeit des Vereins sowie die drängendsten Herausforderungen begrüßt. Mit hinzu kamen sowohl die Geschäftsführung wie auch Bereichsleitungen des Vereins. Mit großem Interesse ließ sich Generalvikar Alberter über die umfangreichen Unterstützungsleistungen des Vereins und über die Tätigkeiten der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des SkF berichten. Sehr schnell wurden Generalvikar Alberter und die Vertreter:innen des Vereins sich einig: Die Hilfe  für Menschen in Notlage bleibt unsere gemeinsame Berufung.

BU: Silke Heimerl, Michael Vielwerth, Christina Kößler, Elisabeth Zöpfl, Heidi Stowasser, Michael Alberter, Ursula Schmidt, Judit Bauer, Dagmar Kohls, Maria Tripolt, Anita Hämmerl (von links)

Gewinn-Sparverein der Sparda Bank spendet
dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) 5000

Eine Spende in Höhe von 5000 € erhielt jetzt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Ingolstadt (SkF) vom Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München. Georg Spenger, Filialleiter für Ingolstadt und Pfaffenhofen (Mitte), überreichte den Spendenscheck der Vereinsvorsitzenden Ursula Schmidt (zweite von rechts) und dem Vorstandsmitglied Heidi Stowasser (rechts). Über die großzügige Spende freute sich ebenfalls Verwaltungsleiterin Christina Kößler (links).

Gerne ließ sich Georg Spenger im Rahmen der letzten Vorstandssitzung des SkF über die Planungen zur neuen Anlaufstelle für Frauen in drohender oder akuter Wohnungslosigkeit informieren. Dieses wichtige Anliegen möchte der Sparverein mit seiner zweckgebundenen Spende gezielt unterstützen. Erfreut zeigte sich Ursula Schmidt auch über die Förderzusage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zu den Personalkosten. Die weiteren Projektplanungen können damit weiter vorangebracht werden.

Zuversicht und Zusammenhalt – gerade jetzt

SkF Ingolstadt betont: Frühzeitige Beratung hilft Härten vermeiden

Angesichts der großen Sorgen vieler Menschen ruft der SkF Ingolstadt zusammen mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF) dazu auf, Zuversicht und sozialen Zusammenhalt zu stärken. „Gerade jetzt brauchen die Menschen die Sicherheit, dass sie nicht im Stich gelassen werden. Es braucht die Zuversicht, dass es auch bei finanziellen Engpässen Lösungen und Unterstützung geben wird. Mit Blick auf die Erfahrungen der Coronazeit ist es besonders wichtig, Ängsten entgegenzuwirken. Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche und ältere Menschen dürfen nicht wieder mit ihren Ängsten allein gelassen werden“, betont Renate Jachmann-Willmer, SkF-Bundesvorstand.

In den SkF-Beratungsstellen ist das zentrale Thema der Ratsuchenden die Sorge und die Angst, ihre Energiekosten nicht mehr bezahlen zu können. Zunehmend mehr Menschen, auch solche, die früher nie in eine Sozialberatungsstelle gekommen wären, suchen aktuell Rat und Hilfe. Die meisten Menschen können noch nicht abschätzen, welche Kosten auf sie zukommen. Und sie wissen nicht, welche Erleichterung ihnen die Entlastungspakete bringen werden. Viele Rentner:innen, Alleinerziehende und Familien mit kleinen Einkommen wissen nur, dass sie kein Geld übrighaben, um die steigenden Kosten aufzufangen.

Gleichzeitig kennen viele die Möglichkeiten der Unterstützung nicht bzw. scheuen sich, Anträge beim Wohngeldamt, im Jobcenter bzw. Sozialamt zur Vermeidung von Härten zu stellen. „Wichtig ist jetzt, dass die Menschen die Sicherheit haben, schnell alle notwendigen Auskünfte zu bekommen. Hier sind nicht nur die Beratungsstellen gefordert, sondern auch die Ämter. Notwendig ist eine Aufstockung der Beratungskapazitäten und vereinfachte Antragsverfahren, wie sie in der Zeit der Pandemie möglich waren“, fordert Jachmann-Willmer. Ebenso wichtig sei es jetzt – analog der Coronazeit – erneut über ein Moratorium fürWohnungskündigungen bei Mietrückstand und auch für Stromsperren nachzudenken.

Grundschüler aus Denkendorf schenken Weihnachtsfreude

„Ein großes Dankeschön an die Kinder und den Elternbeirat der Grundschule in Denkendorf für die wunderschönen Weihnachtspäckchen, die wir gerne an unsere Betreuten weiter reichen“, zeigt sich Silke Heimerl, Bereichsleitung rechtliche Betreuungen, begeistert. „Das ist eine tolle Idee! So können wir unseren Betreuten eine kleine Freude machen.“

Münsterministranten überreichten dem SkF eine Weihnachtsspende

Über eine ganz besondere Spende konnte sich jetzt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Ingolstadt freuen.

Bei einem Besuch in der SkF Geschäftsstelle in der Schrannenstraße überreichten Zeno Schmidbauer (hinten links) und Ferdinand Böhm (hinten rechts) für die Ministranten der Pfarrei Münster und St. Moritz zwei reich gefüllte Körbe mit kleinen Weihnachtspäckchen. Die SMV des Reuchlin Gymnasiums fügte noch zahlreiche Schokoladen-Nikoläuse bei.

Die Präsente werden von den Mitarbeitenden des SKF an die Klienten der Beratungsdienste weitergegeben. So erreicht auch hier ein kleiner Weihnachtsgruß die Menschen.

Einen herzlichen Dank dafür sprachen Dagmar Kohls (links) und Heidi Stowasser (rechts) vom Vereinsvorstand sowie Maria Tripolt (Mitte), Bereichsleitung Schwangerschaftsberatung, den engagierten Überbringern aus.

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Fachtag zur weiblichen Wohnungslosigkeit in Ingolstadt

Geringes Einkommen, steigende Mieten und Energiekosten – gerade alleinstehende und alleinerziehende Frauen sind aktuell noch einmal verstärkt von Wohnungslosigkeit bedroht. Doch diese Notlage tritt meist verdeckt ein, nur selten sind obdachlose Frauen im Stadtbild sichtbar. Eine Studie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) im Auftrag des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Ingolstadt unterstreicht auch für die Stadt Ingolstadt eine hohe vermutete Dunkelziffer: In einer Befragung von Expertinnen und Experten verschiedener Träger berichten diese zwar von jährlich bis zu 400 Frauen, die sich als Wohnungslose bzw. von Wohnungslosigkeit Bedrohte an sie wenden.

Hier geht es zum ganzen Artikel.

Auch im Donaukurier wurde das Thema Wohnungslosigkeit in Ingolstadt aufgegriffen. In diesem Artikel erzählt die 64-jährige Ingeborg von ihrem Alltag.