Ehrenamtsausflug 2024

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen waren Anfang April zu einem Ausflug eingeladen, den Frau Dr. Heidi Stowasser und Marianne Lauterbach vom Vorstand angeboten hatten.

Diesmal ging es nach Eichstätt ins Collegium Orientale mit der beeindruckenden Heilig-Geist-Kapelle, die nach östlichem Vorbild reich mit Ikonen ausgemalt ist.

Die Gäste ließen sich das Konzept des Studienkollegs und die Ausbildung von Priesteramtskandidaten unterschiedlicher Ostkirchen, erläutern.

Nach einem gemeinsamen Kaffee und Kuchen im Seminar beendete der Besuch der Heilig-Kreuz-Kirche den spannenden Ausflug.

Der SkF sagt allen ein herzliches „Vergelt‘s Gott„ für ihr ehrenamtliches Engagement!

Café NeuHaus – Ein neues Angebot des SkF für Frauen in drohender oder akuter Wohnungsnot

Die niedrigschwellige Anlauf- und Beratungsstelle startet am 19. Februar 2024

Ingolstadt.  „Viele Mädchen gingen damals zugrunde, weil sie abends kein schützendes Dach über sich hatten“, das berichtete schon vor gut 100 Jahren Agnes Neuhaus, die Gründerin des Sozialdienstes katholischer Frauen in Deutschland. Auch damals waren vor allem Frauen, insbesondere alleinerziehende, immer wieder von Wohnungsnot bedroht. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Agnes Neuhaus, als eine der wenigen Frauen für die damalige Zentrumspartei im Berliner Reichstag, setzte sich auf vielfältige Weise für konkrete Hilfsangebote ein. Sie gründete zahlreiche Einrichtungen, die betroffenen Frauen einen Zufluchtsort boten.

„Es lag also nahe“, berichtet Ursula Schmidt, die Vereinsvorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen Ingolstadt (SkF), „für unser neues Projekt den Namen Agnes Neuhaus zu wählen und uns damit in die Tradition mit unserer Gründerin zu stellen.“ Im Februar dieses Jahres eröffnet der SkF im Ingolstädter Zentrum ein Café für Frauen in drohender oder akuter Wohnungsnot – das „Café NeuHaus“. Im Erdgeschoss des alten Franziskanerklosters an der Schrannenstraße 1a, in der direkten Nachbarschaft der Geschäftsstelle des SkF, werden künftig Frauen in Not Beratung, Austausch, Ruhe und Unterstützung finden. „Unser Café NeuHaus bietet allen Frauen, die bald Ihre Wohnung verlieren oder akut schon wohnungslos sind und auf der Straße leben, einen geschützten Ort“, erläutert Judit Bauer, Geschäftsführerin des SkF und wesentlich am Konzept des Projektes beteiligt. „Hier können betroffene Frauen sich aufwärmen, ihre Wäsche waschen, eine eigene Postadresse nutzen oder sich mit anderen Frauen austauschen.“ Qualifizierte Mitarbeiterinnen des SkF bieten Beratung zu Themen wie Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche an und unterstützen bei Behördenangelegenheiten. Sozialpädagogische Einzelgespräche zu Fragen rund um Lebensstruktur oder Konfliktfähigkeit können ebenfalls geführt werden.
In Gruppenangeboten sollen Ressourcen wiederentdeckt, Kompetenzen gestärkt werden. „Ja und nicht zuletzt gibt es in unserem Café warme Getränke, Kuchen und gesunde Snacks zu bezahlbaren Preisen“, berichtet Judit Bauer. Die Mitarbeiterinnen des SkF werden in ihrer Arbeit von ehrenamtlichen Frauen unterstützt, die den Service im Café übernehmen und beim Waschen und Trocknen der Wäsche helfen. „Das Café soll ganz bewusst ein Projekt von Frauen für Frauen sein“, betont Vereinsvorsitzende Ursula Schmidt, „und zielt auf Hilfe zur Selbsthilfe.“

Mit seinem Projekt setzt der SkF Ingolstadt Ergebnisse und Handlungsimpulse einer Fachtagung um, die der Verein im Jahre 2022 zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt durchgeführt hatte. Damals wurde eine Studie vorgestellt, die auch für Ingolstadt eine hohe Zahl an Frauen in drohender oder akuter Wohnungsnot ermittelt und den Bedarf an niedrigschwelligen Anlauf- und Beratungsstellen beschrieben hatte. „In der von uns bei der KU-Eichstätt-Ingolstadt in Auftrag gegebenen Studie“, so Judit Bauer, „gaben die Fachkräfte in Ingolstadt mehr als 400 Fälle von betroffenen Frauen in Ingolstadt an. Die Dunkelziffer, das heißt die Anzahl der Frauen, die nicht bei Beratungsstellen vorstellig werden, sondern oft nur für bestimmte ‚Gegenleistungen‘ auf der Couch von ‘Freunden‘ unterkommen, wird auf ca. 2.000 geschätzt.“

Der Vorstand des SkF entschloss sich deshalb, im November 2022 ein Projekt zu starten und beim bayerischen Sozialministerium Fördergelder zu beantragen. Nach der Bewilligung dieser Gelder konnten Räumlichkeiten im bislang vom Kapuzinerorden genutzten Gebäudeteil angemietet und hergerichtet werden. Am 19. Februar 2024 öffnet das Café NeuHaus nun erstmalig seine Türen.

Das Modellprojekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales im Rahmen des Aktionsplans „Hilfe bei Obdachlosigkeit“ gefördert.

Dass im Namen des Cafés das H großgeschrieben wird, regt ganz bewusst zum Nachdenken an. Es macht klar, dass sowohl der Name der Vereinsgründerin darin steckt zugleich aber auch ein neues Haus, eine neue Bleibe, die für die Frauen das Wichtigste ist, präsentiert wird: „Café NeuHaus – Ein Ort, der mir hilft.“

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter:

Café NeuHaus
Schrannenstr. 1a 
85049 Ingolstadt
Tel.: 0841 93755-0
cafe.neuhaus@skf-ingolstadt.de
www.skf-ingolstadt.de

Bürgermeisterin Petra Kleine besuchte den Kolumbus Kindertreff

Gäste aus der Stadtverwaltung ließen sich die Arbeit in den neuen Räumen zeigen

Die Kinder aus dem Piusviertel und der Christoph-Kolumbus Grundschule lassen sich an diesem Montagnachmittag von der Besuchergruppe nicht groß stören. Wie immer trudeln die Jungen und Mädchen nach und nach zum offenen Kindertreff ein, der jeweils montags bis freitags Raum zum Spielen, Toben oder Basteln bietet. Heute sollen Blumenmonster gebastelt werden, aus buntem Krepppapier. Bürgermeisterin Petra Kleine nimmt sich auch gleich eine der vorbereiteten Blüten zur Hand: Kreativität fördern, dass gefällt ihr ganz offensichtlich.

Die dritte Bürgermeisterin der Stadt Ingolstadt und Mitglied der grünen Stadtratsfraktion wird bei ihrem Besuch begleitet von Isfried Fischer (Referent für Soziales, Jugend und Gesundheit), Oliver Betz (Leiter Amt für Jugend und Familie) und Simone Rehak (Jugendhilfeplanerin der Stadt Ingolstadt). Aufmerksam folgen die Gäste den Erläuterungen der beiden Fachkräften Petra Nüßler und Julia Kies, die das vielfältige und bunte Programm im Kolumbus-Kindertreff leiten.

„Als offene Arbeit mit Kindern bieten wir zunächst einmal einen Raum zur individuellen aber auch gemeinsamen Aktivität“, erläutert Petra Nüßler. „Da kann Musik gehört aber auch Kicker gespielt werden, Freunde treffen ist genauso wichtig wie mal etwas alleine zu machen.“ Ab 14:30 Uhr gibt es dann jeweils ein angeleitetes Gruppenangebot. In dieser Woche werden zum Beispiel am Dienstag Muffins gebacken und am Freitag lädt ein „Sommerbasteln“ zum Mitmachen ein.

Seit März ist der Kindertreff nun in den neuen Räumlichkeiten in der Christoph-Kolumbus-Grundschule an der Ungenederstraße 11 in Ingolstadt. Bürgermeisterin Kleine und ihre Begleitung jedenfalls zeigen sich beeindruckt von der Ausstattung und den neuen Möglichkeiten.

Die Kinder im Treff haben auf jeden Fall den neuen Ort angenommen. Sie starten hier gerne auf große Entdeckungsreise, bei es auch schon einmal maritim werden kann, wenn beispielsweise ein Aquarium oder Meerestiere gebastelt werden. Da ist das neue Logo mit Segelschiff auf hoher See genau richtig.

Die neue SkF -Vorsorgemappe ist da! Sie gibt es beim Betreuungsverein.

Das Leben ist so reich und bunt und vielfältig – niemand denkt gerne daran, dass Unfälle, Krankheiten oder nachlassende geistige Fähigkeiten uns davon abhalten könnten, eigene Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen.

Dennoch können selbst junge, gesunde und aktive Menschen unvorhergesehen in diese Lage geraten. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, sollten Sie daher handeln, um selbst zu bestimmen, wer im Notfall für Sie Entscheidungen treffen darf.

Unsere Vorsorgemappe hilft Ihnen, die wesentlichen Informationen zusammenzustellen. Das schafft Klarheit für Sie selbst und gibt Ihnen das gute Gefühl, dass für den Fall der Falle alle wichtigen Daten, Dokumente und Angaben zentral an einem Ort zu finden sind.

„Gerne beraten wir Sie auch persönlich bei der Erstellung Ihrer individuellen Vorsorgemappe.“
Silke Heimerl / Bereichsleiterin / Betreuungsverein des SkF Ingolstadt

Oberbürgermeister Scharpf unterstützt neues Projekt des Sozialdienst katholischer Frauen in Ingolstadt

Den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ingolstadt besuchte jetzt Oberbürgermeister (OB) Dr. Christian Scharpf in Begleitung seines persönlichen Assistenten Florian Genser. Zusammen mit Isfried Fischer, dem Referenten für Soziales, Jugend und Gesundheit, und Manuela Prokop, Sachgebietsleiterin für das Amt für Soziales – Senioren- und Behindertenangelegenheiten sowie Wohnungswesen, ließ sich Dr. Scharpf vom Vorstand und der Geschäftsführung des SkF ausführlich über die Arbeit des Sozialdienstes informieren.

Beide Seiten lobten ausdrücklich die Zusammenarbeit. „Bei den Mitarbeitenden der Stadt finden wir viel Unterstützung für die Anliegen unserer Klienten“, unterstrich SkF Geschäftsführerin Judit Bauer. Sie wies auf gemeinsame Projekte hin, wie zum Beispiel auf die im letzten Jahr neu errichtete Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche im Piusviertel. Der Neubau des „Piustreff“ wurde von der Stadt errichtet. Die offene Jugendarbeit dort wird vom SkF getragen. Unterstrichen wurde auch die Bedeutung der Zusammenarbeit in den Bereichen Jugendsozialarbeit an Schulen, der Schwangerschaftsberatung oder Familien- und Lebensberatung.

Besonders interessiert zeigte sich der OB für ein neues Vorhaben des SkF, einer Anlaufstelle für Frauen in drohender oder akuter Wohnungsnot. Bei einem Fachtag in September letzten Jahres hatte der SkF zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) eine Studie zur weiblichen Wohnungslosigkeit in Ingolstadt vorgestellt und dringenden Handlungsbedarf beschrieben. „Mit der neuen Anlaufstelle soll nun ein niederschwelliges Angebot der Beratung und Unterstützung für Frauen entstehen. Derzeit laufen erste Stellenausschreibungen und wir sind auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten.“, erläuterte Judit Bauer vom SkF. Oberbürgermeister Scharpf gratulierte zur Projektförderung des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und freute sich gemeinsam mit Isfried Fischer, dass dadurch für diese Zielgruppe ein wichtiges Hilfeangebot in Ingolstadt entstehen kann.

Oberbürgermeister (OB) Dr. Christian Scharpf

Fachtag zur weiblichen Wohnungslosigkeit in Ingolstadt

Geringes Einkommen, steigende Mieten und Energiekosten – gerade alleinstehende und alleinerziehende Frauen sind aktuell noch einmal verstärkt von Wohnungslosigkeit bedroht. Doch diese Notlage tritt meist verdeckt ein, nur selten sind obdachlose Frauen im Stadtbild sichtbar. Eine Studie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) im Auftrag des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Ingolstadt unterstreicht auch für die Stadt Ingolstadt eine hohe vermutete Dunkelziffer: In einer Befragung von Expertinnen und Experten verschiedener Träger berichten diese zwar von jährlich bis zu 400 Frauen, die sich als Wohnungslose bzw. von Wohnungslosigkeit Bedrohte an sie wenden.

Hier geht es zum ganzen Artikel.

Auch im Donaukurier wurde das Thema Wohnungslosigkeit in Ingolstadt aufgegriffen. In diesem Artikel erzählt die 64-jährige Ingeborg von ihrem Alltag.

Neue Jugendfreizeitstätte fürs Piusviertel

Michael Vielwerth Einweihung Jugendfreizeitstätte

Am Dienstag, den 21. Juni wurde mit Musik, Sekt und geistlichem Beistand der Schlüssel für die neu gebaute Jugendfreizeitstätte an den Leiter der offenen Kinder- und Jugendarbeit – Herrn Michael Vielwerth überreicht.

Michael Vielwerth Einweihung Jugendfreizeitstätte
OB Christian Scharpf (l.) überreicht Michael Vielwerth (mitte) symbolisch die Schlüssel für die unter Architekt Martin Aichner (r.) neu entstandene Jugendfreizeitstätte.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel im Donaukurier.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Ingolstadt feiert 70 Jahre im Dienst der Menschen

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Ingolstadt engagiert sich seit 70 Jahren im Dienst der Menschen. So ist das Motto des Vereins, nach dem Leitspruch der Gründerin Agnes Neuhaus „Da sein – Leben Helfen.“

Als „Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“ wurde er von einer kleinen Gruppe engagierter Frauen 1952 im Kloster Gnadenthal gegründet. Frauen und Kinder litten auch im Ingolstadt der Nachkriegsjahre in besonderem Maße an den Folgen des Zweiten Weltkriegs. Die Lage der Flüchtlinge in den Lagern war sehr schwer. Daraus entstand ein Frauenfachverband und ein Fachverband der Jugend- und Gefährdetenhilfe, der neben professionellen Fachkräften bis heute stark auf die ehrenamtlichen Mitarbeitenden setzt.

Der Verein hat sich einem bundesweiten Frauenfachverband, dem SkF angeschlossen und den Namen Sozialdienst katholischer Frauen erhalten. Die zentrale Zielsetzung, Menschen in Not regional zu helfen, ist bis heute geblieben. Leider sind viele Themen von damals wieder sehr präsent, so wie die Wohnungsnot, Krieg und Flüchtlingshilfe.

In den vergangenen 70 Jahren hat sich der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. von einem mit ehrenamtlichem Engagement geführten Verein zu einem modernen und professionell arbeitenden Ansprechpartner für Notleidende, für die Stadt Ingolstadt, für die Diözese Eichstätt und viele andere Kooperation- und Netzwerkpartner entwickelt. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Arbeit in Ingolstadt.

Dies konnte mit Recht gebührend am 20.05.22 mit einem Wortgottesdienst in der Piuskirche und anschließend in den neuen Räumlichkeiten der Jugendfreizeitstätte Piustreff gefeiert werden.

Nach der Begrüßung durch die SkF-Vorstandsvorsitzende Ursula Schmidt richteten der Generalvikar der Diözese Eichstätt, Pater Michael Huber, die Stadträtin Frau Barbara Leininger und die stellvertretende Vorsitzende des SkF-Landesverbands, Frau Alma Thoma, ihre Grußworte an die Gäste. Die Geschäftsführerin, Frau Judit Bauer, informierte in ihrer Ansprache über die Tätigkeitsbereiche des SkF e.V. Ingolstadt.

  • In acht Bereichen unterstützen 37 festangestellte Mitarbeitenden und ca. 35 ehrenamtliche Kräfte jährlich um die 4000 Klienten und Klientinnen von der Wiege bis zur Bahre. So ist der SkF nicht nur Träger des Kinder- und Jugendtreffs im Piusviertel, sondern engagiert sich in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ingolstadt in der Jugendsozialarbeit an insgesamt fünf Grund- und Berufsschulen in Ingolstadt.
  • Als Betreuungsverein unterstützen die Mitarbeitenden rund 100 Menschen u.a. in der Gesundheit- oder Finanzvorsorge und stehen mit Vorträgen, Beratung und Stammtisch-Treffen ehrenamtlichen und angehörigen Betreuer:innen zur Seite.
  • Die Beratung von Inhaftierten und Strafentlassenen ist einer der ältesten Bereiche des SkF. Straffälligen in der JVA von Ingolstadt und Aichach werden vor Ort, deren Angehörige in der Geschäftsstelle beraten, seelisch aufgefangen und gemeinsam neue Perspektiven erarbeitet.
  • Die Familien- und Lebensberatung unterstützt Familien, Paare und Einzelpersonen bei Behördenangelegenheiten und bei Konflikten oder an entscheidenden Scheidewegen des Lebens.
  • Genauso ganzheitlich und generationenübergreifend arbeitet das vom St. Gundekar-Werk finanzierte Quartiersmanagement in der Albertus-Magnus-Straße in Ingolstadt. Zwei Sozialpädagoginnen sind für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander zuständig, animieren Alt und Jung zu gemeinsamen Unternehmungen, organisieren Feste zu unterschiedlichen Anlässen und sind beratend für die Bewohner:innen der Wohnanlage tätig.
  • Hilfe zur Selbsthilfe wird auch in der Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen gelebt. Vor allem jungen Familien wird hier ein guter Start ins Leben möglich gemacht.
  • Mit Erstausstattungspaketen von dem ehrenamtlich betriebenen Babykorb können Hilfen unbürokratisch und schnell erfolgen. Die Kindertruhe, die auch durch das Engagement von ehrenamtlich tätigen Frauen aufrechterhalten werden kann, ist ein Second-Hand-Laden für Kinderkleidung, Spielsachen und Bücher mitten im Herzen Ingolstadts. Damit soll bedürftigen Familien und Alleinerziehenden die Möglichkeit gegeben werden, ihre Kinder zu sehr günstigen Preisen einzukleiden.

Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeier war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Zehn Frauen wurden für ihre 20, 25, 30, 40 und 50 jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. Gründungsmitglied Centa Sauermann und Frau Ruth Ritzer, die auf 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann, konnten leider der Feier nicht persönlich bewohnen. Sie ließen aber ihre Glückwünsche übermitteln.

Die Feierlichkeiten wurden musikalisch schwungvoll von einer kleinen Besetzung der „JAZZletics“  (Reuchlin Gymnasium) umrahmt und Marietta Schmidt trug in gewohnter Weise launige Texte vor.

10 Jahre Quartiersmanagement im Mehrgenerationenhaus gefeiert

    

Musiker spielen unter einem Baum, Kinder amüsieren sich unter Anleitung des Spielmobilteams, Bewohner sitzen in gemütlicher Atmosphäre zusammen und genießen das gemütliche Beisammensein auf der großen Spielwiese des Mehrgenerationenhauses in der Albertus-Magnus-Straße. Sie feiern gemeinsam 10 Jahre Quartiersmanagement in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) und gefördert durch den Eigentümer des Wohnkomplexes, das St. Gundekar-Werk.

In den Grußworten vom Bischof Gregor Maria Hanke, vorgelesen von SKF-Vorsitzender Frau Ursula Schmidt, betonte dieser die Wichtigkeit des friedlichen Zusammenlebens. Hierfür unterstütze das Bistum Eichstätt gerne den SkF und das St. Gundekar-Werk.

Die Begrüßungsrede von Frau Schmidt selbst ging im Anschluss auf die Entstehungsgeschichte des Mehrgenerationenhauses ein. Im Juli 2011 habe die Arbeit im neuen und bautechnisch modellhaften Quartier aufgenommen werden können. Ziel sei es gewesen, die unterschiedlichen Generationen mit verschiedensten Lebenswegen zusammenzubringen, sie bei Fragestellungen des Zusammenlebens zu unterstützen, bei Konflikten zu vermitteln oder durch Ferienprogramme die Eltern zu entlasten. Dies sei unter Mehrgenerationenhäusern eher eine Ausnahme, da diese sonst für ganze Städte Orte der Begegnung sind, aber oft nicht direkt am Wohnort der Teilnehmer angesiedelt seien. In diesem Quartier säßen die Sozialpädagoginnen jedoch mitten in einer umfunktionierten Wohnung und organisierten von dort aus Gruppenangebote, Feste oder Einkaufshilfen. Aktionen wie Kreativnachmittage in der Wohnanlage, die Nikolaus- oder Halloweenfeier seien inzwischen berüchtigt und brächten Alt und Jung zusammen.

Gerade in der Corona-Zeit hätten sich die Ergebnisse der langjährigen Arbeit gezeigt. Einkaufshilfen wurden über das Quartiersmanagement zwar angeboten, aber nur selten in Anspruch genommen, da die Nachbarschaftshilfe schon unkompliziert untereinander selbst funktioniert habe.

Frau Schmidt begrüßte auch die damals zuständigen Vorstandsvorsitzenden des SkF, Frau Katharina Auchtor und die Frau der ersten Stunde, die Sozialpädagogin Frau Monika Fochler. Mit viel Elan habe diese die ersten Angebote gestartet und das Quartiersmanagement, wie es heute funktioniere, aufgebaut.

Herr Manfred Bücherl, der Geschäftsführer vom St. Gundekar-Werk, lobte die gute Zusammenarbeit mit des SkF im Sinne aller Bewohner*innen. Als bleibende Erinnerung zu diesem Jubiläum stiftet das St. Gundekar-Werk einen Baum, der mit seinem Wachstum an das Zusammenwachsen der Gemeinschaft in der Albertus-Magnus-Straße erinnern soll.

Zweite Bürgermeisterin Frau Dr. Dorothea Deneke-Stoll dankte im Namen der Stadt Ingolstadt dem SkF und dem St. Gundekar-Werk für Ihren Einsatz im Sinne guter Nachbarschaft. Sie sei als frühere Richterin nicht selten mit „Maschendrahtzaun“-Streitigkeiten beschäftigt gewesen. So sei sie froh, dass in diesem Quartier, in welchem 179 Mietparteien zusammenleben, auf ein friedliches Miteinander schon präventiv hingearbeitet werde.

Frau Judit Bauer, Geschäftsführerin des SkF bedankte sich bei Frau Julia Kies und bei Frau Simone Mederer, den beiden Sozialpädagoginnen vor Ort, für Ihre tolle Arbeit mit den Bewohner*innen und die Vorbereitungen im Vorfeld des Festes.

Bei leckerem Lángos oder Baumstriezel vom Foodtruck Birke aus Vohburg, oder einem guten Bier, sowie Blasmusik vom Posaunenchor Friedrichshofen unterhielten sich die Bewohner der Wohnanlage bei herbstlichem Sonnenschein. Sie gingen gemeinsame Erinnerungen, die die Fotos der letzten 10 Jahre auf Plakaten wachriefen, durch, diskutierten über den Urlaub des letzten Sommers, über den Schulstart der Kinder oder die kommenden Bundestagswahlen. Viele fanden den Weg zur Fotobox, um gemeinsam lustige Bilder aufzunehmen, die jeder mit nach Hause nehmen konnte – als Erinnerung an dieses tolle Jubiläumsfest, das sogar noch nach Einbruch der Dunkelheit fröhlich weiterlief.

„Der Piustreff in der Tüte“ gewinnt den 2. Preis

Die Delegiertenversammlung der SkF-Stiftung Agnes Neuhaus prämiert Siegerprojekte „Trotz Covid-19: Da sein – Leben helfen“

Zum Abschluss der digitalen Delegiertenversammlung des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wurden am 23.06.2021 die Siegerprojekte des Stiftungspreises 2021 der SkF-Stiftung Agnes Neuhaus in einer digitalen Feierstunde geehrt.

„Mit dem diesjährigen Preis würdigen wir die Entschiedenheit, Widerständigkeit und die außerordentliche Kreativität der 24 Bewerbungen aus 21 SkF Ortsvereinen, die das Motto „Trotz Covid-19: Da sein – Leben helfen“ konsequent umgesetzt haben“, macht Maria Elisabeth Thoma, Vorsitzende der SkF-Stiftung Agnes Neuhaus, deutlich.

Der erste Preis ging an den SkF Bergisch-Land. Ehrenamtliche Lernpatinnen von 18 bis 76 Jahren begleiten Kinder, für die Homeschooling eine besondere Herausforderung ist, auf wöchentlichen Lernspaziergängen.

Den zweiten Preis erhielt der SkF Ingolstadt für seine Aktion „Der Piustreff in der Tüte“, einen gelungenen Ersatz für den Piusstreff in Ingolstadt, einen offenen Kinder- und Jugendtreff. Hier können Kinder und Jugendliche normalerweise ihre Freizeit zwanglos verbringen, um zum Beispiel Freunde zu treffen und Musik zu hören. Wegen der Pandemie musste der Jugendtreff schließen und die Mitarbeiter*innen noch kreativer werden als sonst. Seit 2020 werden Angebote in eine Tüte gepackt und den Kindern nach Hause gebracht. Beispiele sind die Basteltüte und Kochtüte. Die Tüten enthalten Materialien, Zutaten, Anleitungen etc. Per Online-Meeting wird gemeinsam gebastelt und gekocht. Das fördert die Kreativität, den Umgang mit digitalen Tools und führt zum Kontakthalten mit der Klientel während der Lockdowns.

Ebenfalls mit einem zweiten Preis wurde das Projekt „Nichts mehr so wie früher, aber deswegen noch lange nichts weniger – oder: ‚Aufstehen, Krönchen richten – weiter machen‘“, des SkF Lippstadt ausgezeichnet. Das Bewohnerzentrum stellte sich mit neuen Formaten auf die Pandemie ein, um weiter eine Brücke zu den Familien aufrecht zu erhalten. Über Aushänge, Postwurfgrüße und Social Media kommunizierte der Verein aktuelle Fragen und Inhalte und stand per Telefon und Videomeetings im Kontakt mit den Zielgruppen. Digitalisierung erlebte einen Schub nach vorn.

Kochbuch Chef 57

Zusammen mit den jugendlichen Besucher*innen wurden im PIUSTREFF INGOLSTADT in einem partizipativ-pädagogischen Projekt die Lieblingsrezepte aus 10 Jahren gemeinsamen Kochens zusammengestellt. Ergänzt um Tipps und Grundwissen entstand daraus ein Kochbuch, mit dem das Kochen auch zu Hause Spaß macht!

Audi Sommerkonzert im Mehrgenerationenhaus

Am Samstag, den 4. Juli, fand im Mehrgenerationenhaus in der Albertus-Magnus-Str. ein Sommerkonzert statt. Unsere Mitarbeiter*innen hatten sich auf eine Ausschreibung im Donaukurier hin darum beworben und hatten tatsächlich das Glück, ein von Audi gesponsortes, klassisches Konzert zu gewinnen. Die Bewohner konnten vom Garten oder von ihren Balkonen aus den klassischen Klängen lauschen, was sie zahlreich in Anspruch genommen und sichtlich genossen haben.